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Das neue NIDAU.links ist da!

Aus der Region, Medienmitteilung

In der aktuellen Ausgabe unserer Parteizeitung NIDAU.links berichten wir schwerpunktmässig über Bruno Bianchet, SP-Kandidat für Regierungsstatthalteramt. Weitere Themen sind zwei politische Vorstösse (Skate-, Bewegung- und Begegnungspark, Reglement für Zwischennutzungen) sowie eine Reportage über Martin Schwab, dem Kandidaten für das Präsidium der SP Schweiz aus Nidau.


Im Interview mit Bruno Bianchet erzählt er, warum er für das Regierungsstatthalteramt kandidiert, welche Kompetenzen er dafür mitbringt und auch, woran er sich aus seiner Nidauer Kindheit und Jugendzeit erinnert. Er erzählte uns dabei einiges über seinen Werdegang, seine aktuellen Tätigkeiten sowie seine Werthaltung.

Danach berichten wir über zwei politische SP-Vorstösse im Nidauer Stadtrat. Einerseits über die von SP Nidau-Präsidentin Bettina Bongard bereits eingereichte und vom Stadtrat angenommene Motion zur Errichtung eines Skate-, Bewegung- und Begegnungsparks in Nidau. Andererseits über einen kommenden Vorstoss von SP-Stadträtin Noemi Kallen, welcher die Erstellung eines Reglements für Zwischennutzungen in der Stadt Nidau fordert, um deren Potential besser nutzen zu können.

Zuletzt haben wir unter dem Titel "Einer von uns" unser Mitglied, Martin Schwab, während eines Tages begleitet. Auch dank seiner Kandidatur für das Präsidium der SP Schweiz war es ein sehr ereignisreicher und spannender Tag.

Die aktuelle Ausgabe wird am 16./17. September 2020 an alle Nidauer Haushalte verteilt. Das Redaktionsteam vom NIDAU.links wünscht Euch eine spannende Lektüre.

> hier geht's zur aktuellen Ausgabe

Bruno Bianchet: "Ich will ein Regierungsstatthalter für alle sein."

Aus der Region, Abstimmungsvorlagen

Interview mit Bruno Bianchet, dem SP-Kandidaten fürs Regierungsstatthalteramt

Am 27. September findet die Regierungsstatthalterwahl des Verwaltungskreises Biel/Bienne statt. Wir haben uns deshalb für unsere Parteizeitung NIDAU.links mit unserem in Nidau aufgewachsenen SP-Kandidaten, Bruno Bianchet, zum Interview getroffen.

Interviw von Bettina Bongard, Präsidentin SP Nidau und Stadträtin

Bruno Bianchet, Du kandidierst als Regierungsstatthalter. Warum?

Ich bin ein Mann des Service Public. Mir ist es immer wichtig, dass der Bevölkerung gute Dienstleistungen geboten werden. Und dafür würde ich auch als Regierungsstatthalter eintreten. Mit meinen 20 Jahren Erfahrung der öffentlichen Verwaltung, viele davon als Abteilungsleiter, besitze ich auch die nötige Führungserfahrung und halte mich für die vielfältigen Aufgaben des Amts geeignet. Ich denke, ich könnte in dieser Schnittstellenfunktion viel zur guten Zusammenarbeit zwischen Kanton, Gemeinden und Bevölkerung beitragen.

„Ich bin ein Mann des Service Public.“

Unser bisheriger Regierungsstatthalter, Philippe Chételat, hat vor drei Jahren gegenüber dem NIDAU.links gesagt, man sei als Regierungsstatthalter ein Drittel Richter, ein Drittel Politiker und ein Drittel Ombudsmann. Wie passt du in diesen Mix?

Ich sehe vor allem die Rolle als Ombudsmann und Vermittler im Vordergrund. Das Ziel muss es sein, die involvierten Personen bei Problemen und Streitigkeiten an einen Tisch zu bringen und auf einer gemeinsamen Basis eine Lösung zu finden, die von allen Seiten akzeptiert werden kann. So verhindert man langwierige juristische Verfahren. Das ist auch meine Haltung als nebenamtlicher Richter am Obergericht. Natürlich muss man aber trotzdem vielfach Entscheidungen treffen, dies bin ich mir aber gewohnt.

„Das Parteibuch würde ich am Morgen jeweils zuhause lassen.“

Und was ist mit der politischen Komponente?

Natürlich spielen gewisse Werthaltungen eine Rolle. Wichtiger scheint mir aber, dass man einen gut gefüllten Rucksack an Erfahrung und gesundem Menschenverstand mitbringt und den rechtlichen Rahmen kennt. Ich will ein Regierungsstatthalter für alle sein. Das Parteibuch würde ich am Morgen jeweils zuhause lassen.

Wie würdest du deine Werthaltung umschreiben?

Ich bin jemand, der Menschen mag. Meine Überzeugung ist, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt nur möglich ist, wenn wirklich alle an der Gesellschaft teilhaben können. Die Schere darf nicht immer weiter aufgehen. Dafür brauchen wir einen starken Staat, wie wir gerade auch zurzeit mit Covid-19 erleben, um Krisen abzuwenden und zu bewältigen. Ich bin aber auch für eine starke Wirtschaft und entsprechend gute Rahmenbedingungen, um unseren Wohlstand zu erhalten. Ich bin überzeugt, dass sich diese Dinge nicht widersprechen.

„Dinge ermöglichen, statt sie zu verhindern.“

Konntest du bereits einmal etwas direkt umsetzen, das die Teilhabe von Menschen am Rande der Gesellschaft verbessert hat?

Ja, ich konnte schon ein paar Herzensangelegenheiten verwirklichen. Zum Beispiel der „Ditsch“. Früher befand sich ein „Alki-Treff“ direkt hinter dem Bahnhof, war dann dort aber nicht mehr tragbar und musste geschlossen werden. Die Leute fanden dann recht lange keine neue Möglichkeit, um sich zu treffen. Ich habe mich zur Verfügung gestellt, zusammen mit ihnen etwas Neues auf die Beine zu stellen. Nun gibt es seit ein paar Jahren den neuen, selbst verwalteten Treff beim Bahndamm, der über einen Verein läuft und von der Gassenarbeit mitbetreut wird. Das ist übrigens ein gutes Beispiel für die Rolle des Regierungsstatthalters: Hätte er auf die Einhaltung sämtlicher rechtlicher Bestimmungen im Bau- oder Betriebsbereich gepocht, dann wäre das unmöglich gewesen. Man hat das aber pragmatisch angeschaut und darum eine Lösung gefunden. Genau darum geht es: Dinge ermöglichen, statt sie zu verhindern.

Philippe Chételat sagte vor drei Jahren auch, wie wichtig ein direkter Draht zur Bevölkerung sei. Wie verbunden bist du mit der Region? Woran zeigt sich das?

Ich bin jemand, der gerne draussen unter den Leuten ist, auch mit der ganzen Familie. Speziell im Jura und entlang des Sees sind wir oft unterwegs. Wir sind hier aufgewachsen, haben viele Freunde in der Region. Einfach gesagt: hier ist unser Zuhause. Grundsätzlich sehe ich es gleich wie Philippe: den Regierungsstatthalter muss man kennen, man darf keine Berührungsängste haben. Mir macht es immer Freude, mit Menschen in Kontakt zu kommen und deren Emotionen direkt auf dem Terrain mitzubekommen, auch wenn es manchmal Sorgen und Nöte sind. Ich freue mich darum auch auf den Wahlkampf.

„Je me considère comme une personne bilingue.“

Wie steht es um dein Französisch?

Je me considère comme une personne bilingue, sinon je ne serais pas chef de service à la ville de Bienne. Dans mon service, 43% des employé(e)s sont francophones. Dans mon travail quotidien, je suis donc habitué à communiquer en français.

Du engagierst dich verwaltungsintern unter anderem auch als Co-Präsident des Personalverbands und in der Verwaltungskommission der städtischen Pensionskasse. Wieviel Freizeit bleibt da noch?

Ich bin unter der Woche eigentlich recht ausgelastet und einige Abende weg von der Familie. Aber die Familie steht hinter mir, auch betreffend Kandidatur als Regierungsstatthalter. Mir sind die Themen im Personalverband wichtig. Ich bin ein Verfechter des Service Public, und entsprechend setze ich mich dafür ein, dass die Angestellten der Stadt auch gute Rahmenbedingungen für ihre Arbeit vorfinden.

„Führung muss darum als Wechselwirkung zwischen den Mitarbeitenden und sich selbst betrachten werden.“

Seit 2006 bist du in Führungsfunktionen tätig und hast auch Führungs- und Managementausbildungen absolviert. Was bedeutet für dich nach all den Jahren "Führung"?

Gute Führung ist für mich, dass man sich selbst nicht zu wichtig nimmt und sich nicht über alles stellt. Ich versuche darum, Hierarchien flach zu halten und meinen Mitarbeitenden ein passendes Mass an Verantwortung zu übergeben. Dafür braucht es ein gewisses Gespür. Führung muss darum als Wechselwirkung zwischen den Mitarbeitenden und sich selbst betrachten werden. Es ist ein ständiges Lernen. Mit diesen Grundsätzen habe ich gute Erfahrungen gemacht.

„Mir wurde einfach bewusst, dass ich direkt mit und für Menschen arbeiten will.“

Deine berufliche Laufbahn ging in frühen Jahren mal in Richtung Informatik. Wie ist aus dem Informatiker von damals ein Abteilungsleiter im Sozialbereich geworden?

Der Informatiker damals hat gemerkt, dass er nicht zufrieden ist nur mit einem Büro und einem Computer. Mir wurde einfach bewusst, dass ich direkt mit und für Menschen arbeiten will. Das war ein Prozess, während dem ich auch einiges ausprobiert habe. Ich war unter anderem auch Segellehrer und arbeitete ein paar Wintersaisons in Zermatt, bevor ich dann in die Ausbildung als Sozialpädagoge eingestiegen bin und danach noch einen Masterabschluss im Managementbereich angehängt habe.

Schon während mehr als einem Jahrzehnt bis du auch als Fachrichter tätig, zuerst beim Jugendgericht, dann beim Obergericht. Warum tust du dir dies auch noch an?

Ich arbeite seit langer Zeit im Bereich der gesetzlichen Sozialarbeit, und dort ist es sehr wichtig, dass man einen guten Bezug zum Recht und zur aktuellen Rechtsprechung hat. Das interessiert mich. Ausserdem ist es gerade im Kindes- und Erwachsenenschutz essentiell, die an den Prozessen Beteiligten ins Boot zu holen, damit möglichst tragfähige Lösungen für alle gefunden werden können. Diese Fähigkeit, sozusagen als Mediator zu wirken, ist mir sehr wichtig und da bringe ich auch viele Kompetenzen mit. Ich bin überzeugt, dass dies genau das ist, was beim Regierungsstatthalteramt gefragt ist.

„Gesetze zu interpretieren gehört zu meinem Alltag.“

Das Regierungsstatthalteramt ist thematisch vor allem in den Themenfeldern Gemeindeaufsicht, Bau, Gastgewerbe, Erbschaften und öffentliche Sicherheit tätig. Welche Bezüge hast du dazu?

Das Erbschaftsamt der Stadt Biel ist meiner Abteilung angeschlossen, das heisst, dass ich dort bereits sehr gut weiss, worum es geht. Ein wichtiges Thema im Bereich der öffentlichen Sicherheit ist häusliche Gewalt, wo der Regierungsstatthalter eine Koordinationsaufgabe inne hat. Da war ich bereits beteiligt. Durch meine langjährige Berufserfahrung als Abteilungsleiter in der öffentlichen Verwaltung kenne ich die Anforderungen im Bereich der Gemeindeaufsicht und wurde diesbezüglich auch noch vor nicht allzu langer Zeit auditiert. Und zu guter Letzt sind meine juristischen Kenntnisse der Sozialhilfegesetzgebung auch sehr relevant. Denn einerseits ist das Regierungsstatthalteramt die Beschwerdeinstanz für Sozialhilfebeziehende, und andererseits habe ich dadurch einen Bezug zu anderen Gesetzgebungen. Gesetze zu interpretieren gehört zu meinem Alltag.

„Meinen ersten Job hatte ich für 50 Rappen in der Stunde beim Holzofen-Beck Gnägi in Nidau.“

Du hast deine gesamte obligatorische Schulzeit in Nidau absolviert, bist also eigentlich ein Nidauer. Was ist aus deiner Sicht in Nidau noch wie damals, was hat sich verändert?

Mein Quartier, das Beunden-Quartier, hat sich sicher stark verändert. Geblieben sind viel Verkehr im Stedtli, und meine obligaten Schwümme im Nidau-Büren-Kanal vom Balainen bis fast zur Wehrbrücke. Geblieben sind viele, gute Kindheits- und Jugenderinnerungen. Meinen ersten Job hatte ich für 50 Rappen in der Stunde beim Holzofen-Beck Gnägi in Nidau, ich half auch bei der Migros und bei Lüdi Kolonialwaren aus. Ausserdem ging ich in allen Nidauer Schulhäusern mal zur Schule. Im Schloss und im Turm beim Kindergarten haben wir gespielt und sind rum geklettert.

Aus dem Freundschaftsbuch

  • Lieblingsessen: Alle Pasta- und Fischgerichte
  • Lieblingsautor: Martin Suter
  • Lieblingsfilmstars: Robert De Niro, Bruno Ganz, Jodie Foster, Michael Douglas
  • Lieblingsmusik: Lo & Leduc, Stephan Eicher
  • Lieblingsmotto: «Um klar zu sehen, reicht oft ein Wechsel des Blickwinkels»

Aus dem Lebenslauf

  • Abteilungsleiter Kindes- und Erwachsenenschutz, Soziale Dienste der Stadt Biel/Bienne
  • Fachrichter am Obergericht des Kantons Bern
  • Personalverband der Stadt Biel/Bienne, Co-Präsident
  • Pensionskasse der Stadt Biel/Bienne, Vize-Präsident der Verwaltungskommission

Dieses Interview ist ein Vorauszug aus der aktuellen Ausgabe unserer Parteizeitung NIDAU.links, welche am 16./17. September 2020 in ganz Nidau verteilt werden wird.

Alle bisherigen Ausgaben des NIDAU.links findet man hier. Die neueste Ausgabe wird am 16. September 2020 aufgeschaltet.

Neuer Ort für HV 2020: Aula des Schulhauses Weidteile

Aus dem Präsidium

Aufgrund der verschärften Covid-19-Situation wird die Hauptversammlung vom 4. September 2020 neu aus Platzgründen in der Aula des Schulhauses Weidteile stattfinden. Die Versammlung startet nach wie vor um 20.00 Uhr.

Der anschliessende Apéro inkl. gemeinsamem Pizzaessen entfällt, es gilt ein Schutzkonzept. Details zur Veranstaltung findet man hier​​​​​​​. 

JA zum neuen Schulhaus Beunden Ost

Abstimmungsvorlagen

Die SP Nidau beschliesst einstimmig die JA-Parole zur Abstimmung vom 27.9.2020

Anlässlich der Sektionsversammlung vom 14. August 2020 hat die SP Nidau einstimmig die JA-Parole zum Neubau des Schulhauses Beunden Ost und damit zum Objektkredit von Fr. 21'852'000.- beschlossen. 

Die SP Nidau freut sich auf ein zweckmässiges, modernes neues Schulhaus und wird sich weiterhin dafür einsetzen, auch den Investitions-Nachholbedarf an den anderen Schulstandorten aufzuarbeiten. Die Kinder sind unsere Zukunft - sie verdienen eine gute Schul-Infrastruktur!

Weitere Abstimmungsparolen

Bruno Bianchet für die SP ins Regierungsstatthalteramt wählen!

Aus der Region

Menschlich - kompetent - bilingue: das ist unser Kandidat

Neues Datum der Hauptversammlung steht!

Aus dem Präsidium

Die diesjährige Hauptversammlung findet am Freitag, 4. September 2020 statt

Nachdem die gelockerten Covid-19-Massnahmen wieder eine Versammlung unserer Grössenordnung zulassen, hat der Vorstand das Datum für die Hauptversammlung 2020 neu auf den 4. September 2020 festgelegt. Die Einladung erfolgt per Post.

Hauptversammlung wird auf den Herbst verschoben - weitere Infos folgen!

Aus dem Präsidium

Ein erneutes Verschiebedatum für die ursprünglich am 24.4. geplante Hauptversammlung folgt in Kürze

Um vor allem für unsere älteren Mitglieder kein Risiko einzugehen, hat der Vorstand entschieden, die HV 2020 in den Herbst zu verschieben. Das genaue Datum folgt nach der Vorstandssitzung vom 10. Juni 2020.

5-Punkte-Plan fürs Klima

Stadt Nidau, Medienmitteilung

Für mehr Nachhaltigkeit in Nidau

Leitlinien der SP Nidau für eine klimaschonende Stadtpolitik

Der Vorstand der SP Nidau hat einen 5-Punkte-Plan fürs Klima erarbeitet, welcher der Stadt- und Gemeinderatsfraktion als Leitlinie zur Beurteilung künftiger Geschäfte und für politische Vorstösse dienen soll.

Eine griffige Klimapolitik ist auch Sozialpolitik. Der der menschgemachte Klimawandel gefährdet den Wohlstand und die Lebensgrundlage künftiger Generationen. In Nidau, in der Schweiz und in der ganzen Welt. Auch die Stadt Nidau ist in der Verantwortung.

SP Nidau fordert deshalb die konsequente Umsetzung der folgenden fünf Punkte:

§1 Verzicht auf fossile Brennstoffe beim Ersatz oder bei der Neuanschaffung von Nutzfahrzeugen, die sich im Eigentum der Stadt Nidau befinden, soweit nicht zwingende Gründe entgegenstehen.

§2 Energetische Wärmesanierung sämtlicher Liegenschaften des Finanz- und Verwaltungsvermögens der Stadt Nidau nach neuesten Standards. Ziel: Netto-Null-Energiebilanz (im Betrieb) für Liegenschaften des Verwaltungsvermögens.

§3 Installation von Photovoltaikmodulen auf sämtlichen Liegenschaften des Finanz- und Verwaltungsvermögens, soweit nicht zwingende Denkmalschutzbestimmungen entgegenstehen.

§4 Bewilligungspraxis für Grossanlässe anpassen. Bewilligungen für Grossanlässe auf dem Gemeindegebiet der Stadt Nidau werden nur noch erteilt, wenn für die Veranstaltung entsprechende CO2-Kompensationen getätigt werden.

§5 Einrichtung von mindestens zehn entgeltlichen E-Ladestationen (z.B. Parkplätze mit Ladestationen, siehe Bahnhof Biel mit vier Tankstellen im Bahnhofparking) für private Elektrofahrzeuge an attraktiven Standorten, wobei diese auch durch private Partner betrieben werden können.

Hier geht's zum noch etwas auführlicheren 5-Punkte-Plan fürs Klima für die Stadt Nidau.

Mitwirkungsantwort der SP Nidau zur Auflage des städtischen Gesamtverkehrskonzepts

Stadt Nidau, Medienmitteilung

Die SP Nidau freut sich, dass die Stadt Nidau ein Gesamtverkehrkonzept erarbeitet hat und somit bald über ein Instrument verfügen wird, um den Verkehr in nachhaltigere Bahnen zu lenken. Die Auswertungen zeigen auch: Es besteht an vielen Orten und bei vielen Themen akuter Handlungsbedarf.

 

Die Stossrichtungen stimmen

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die skizzierten Zielbilder in die richtige Richtung gehen. Ziel muss es bei allen Verkehrsknotenpunkten und -achsen sein, dem öffentlichen Verkehr und dem Langsamverkehr den nötigen Platz und eine erhöhte Priorität zu geben. In Kombination mit reduzierten Tempi führt dies entlang der Verkehrsachsen zu einer höheren Verkehrssicherheit und einer höheren Lebensqualität durch die reduzierte Lärm- und Schadstoffbelastung.

Tempo 30

Mit dem Tempo 30-Abschnitt auf der Hauptstrasse ist ein Anfang gemacht, der zusammen mit den baulichen Anpassungen bereits zu einer deutlichen Verbesserung geführt hat. Wenn auch die Beleuchtung der Fussgänger-Querungen noch angepasst wird, dann dies vorerst so belassen werden. Die weitere Einführung von Tempo 30 soll schrittweise erfolgen und Prioritär bei neuralgisch gefährlichen Abschnitten und Quartieren starten. Die Ziele betreffend Tempo 30 müssen früher als erst 2035 umgesetzt werden, da es sich aus Sicht der SP Nidau um ein sehr effiziente Massnahme handelt, um schnell für Verbesserungen zu sorgen.

Begegnungszonen

Alle im Gesamtverkehrskonzept vorgesehenen Begegnungszonen sollen umgesetzt werden. Zusätzliche Begegnungszonen müssen zugunsten der Schulwegsicherheit vor dem Balainen- , dem Weidteile- und dem Tages-Schulhaus (vorderer Teil der Lyss-Strasse) vorgesehen werden.

Dr. Schneider-Strasse

Eine rasche Umgestaltung der Dr. Schneider-Strasse erscheint der SP Nidau wichtig, und das Credo muss lauten, dass Sicherheit vor öffentlichen Parkplätzen geht. Dies schafft zusätzlich auch Möglichkeiten für eine Begrünug derVerkehrsachse, was eine deutliche Aufwertung ergäbe. Ausserdem ist eine Zubringerregelung unbedingt schnell umzusetzen, auch wenn der Vollzug allenfalls schwierig wird. Immerhin würden Navigationssysteme dann keine Abkürzungen durch Quartier vorschlagen. Aus ähnlichen Gründen spricht sich die SP Nidau für die Sperrung der Ausfahrt Guglerstrasse (Bernstrasse) aus.

Parkplätze

Die SP Nidau unterstützt die Zielaussage betreffend Parkierung an der Dr. Schneider-Strasse, Zihlstrasse und Hauptstrasse. Grundsätzlich ist die SP Nidau der Meinung, dass im Stedtli und in dessen direkten Umfeld wenige Kurzparkplätze ausreichen, damit dem Gewerbe keine Nachteile entstehen. Für längere Parkdauern schlägt die SP Nidau gebührenpflichtige und sich damit finanziell selbsttragende Parkierungsmöglichkeiten an beiden Enden des Stedtli (Parkplatz, Parkhaus) vor.

Langsamverkehr

Für den Langsamverkehr ist der Schwerpunkt auf hindernisfreie Fusswege zu legen. Zudem fordert die SP Nidau zusätzliche Velo-Spot-Stationen, mehr öffentliche Velo-Abstellplätze und eine zusätzliche Fussgänger- und allenfalls Velo-Brücke parallel zur Hauptstrasse. Zur Unterstützung der Transformation des fossilen motorisierten Individualverkehrs zu erneuerbaren Energieträgern sollten E-Tank- und -Parkplätze eingeführt werden.

Überkommunal und -regional planen und handeln

Zusätzlich zum städtischen Gesamtverkehrskonzept sollen überregionale Projekte raumplanerischer, gesetzgeberischer, baulicher und informativer Natur dafür sorgen, dass Nidau vom Durchgangsverkehr entlastet wird. Insbesondere die verkehrstechnische Erschliessung des zur Gemeinde Port gehörenden Portmoos-Quartiers muss auch in die Planungen einbezogen werden. Und ebenfalls würde der Bau eines Port-Tunnels von der SP Nidau, unabhängig von der Frage, wie es mit dem A5-Westast weiter geht, begrüsst, da ein solcher als einzige Lösung angesehen wird, um den Durchgangsverkehr aus unserer Stadt fern zu halten.

> Mitwirkungsantwort als .pdf

> Protokoll der Sektionsverammlung (passwortgeschützt)

Grosser Andrang am Nidauer Weihnachts-Märit

SP Nidau an der Front

Der SP-Stand mit Gulasch und Glühwein florierte

Nach der wetterbedingten Pause im letzten Jahr konnten wir am diesjährigen Weihnachts-Märit dank Wetterglück und dem Einsatz von vielen fleissigen Helferlein wieder mit unserem Gulasch- und Glühweinstand präsent sein.

Das Gulasch nach traditionellem, Eyer'schem Familienrezept (Danke an die Köche) wie auch der Glühwein nach Bongard'scher Brau-Kultur (ebenfalls merci) fanden dank grossem Besucherandrang reissenden Absatz und waren schon bei Halbzeit ausverkauft. Immerhin beim Glühwein konnten wir notfallmässig noch nachlegen.

Ein HIghlight war sicher auch prominenter Besuch. Im Bild ist leicht zu erkennen, wer uns beehrte.

Alles in Allem war es wiederum ein sehr stimmiger Anlass - für die SP, aber auch für die Stadt Nidau. Wir freuen uns bereits auf die Ausgabe 2020!